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ERSTE HILFE
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Pelagia noctiluca, wie die Feurer- oder Leuchtqualle wissenschaftlich heißt, ist die am Häufigsten im Mittelmeer anzutreffende Art. Sie kann mit ihren Nesselkapseln die menschliche Haut durchdringen. Ihren Namenszusatz noctiluca - „die Nachtleuchtende" - verdankt sie einem schwachen, nächtlichen Leuchten, das bei Erschütterung der Qualle sichtbar wird.
Das Nesselgift der Feuerqualle ruft stechende Schmerzen hervor, etwa doppelt so intensiv wie das Gift der Brennnessel und es bilden sich Bläschen, die nach 2-4 Wochen abheilen. In seltenen Fälle kommt es zu allergischen Reaktionen. Wenn nach dem Kontakt mit einer Qualle Kreislaufprobleme, Übelkeit, Erbrechen oder Entzündungen auftreten, sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen.
Der mit der allgemeinen Klimaerwärmung einhergehende Anstieg der Wassertemperaturen sowie das reichliche Futterangebot durch die Überdüngung der Meere tragen zum massenhaften Auftreten der Meeresbewohner bei. Natürliche Feinde wie Thunfische oder Schildkröten haben die Nesseltiere kaum noch.
Man wird also mit ihnen leben müssen, den durchscheinenden Wesen, die in ihrem Element so überirdisch schön anzuschauen, an Land aber nur ein Haufen Glibber sind.
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Aber man kann auch anders vorbeugen. In Australien, wo es tödlich giftige Medusen gibt, schützen sich Sportschwimmer und -taucher mit sogenannten Stinger Suits. Diese Ganzkörperschutzanzüge sind seit Kurzen auch in Europa erhältlich. Vielleicht nicht jedermanns Vorstellung von Badegenuss, aber irgendwie sexy. |