Die kulturhistorisch bedeutsamen Stätten der Region sind unverrückbar an ihrem
Platz, was einem steten Wandel unterworfen ist, ist das Drumherum: Hotels, Restaurants, Freizeitparks, Factory-Outlets, Badegelegenheiten ... Die
Informationen zum Was, Wie, Wo und Wann müssen stimmen, sollen sie für den Reisenden von Nutzen
sein.
Das Reise-Know-How ist in diesem Fall sorgfältig ausgewählt, mit Sachverstand gewichtet und handlich
verpackt. Nichts schlimmer, als unterwegs einen Wackerstein mitzuschleppen. Ist
mein Lieblingsrestaurant drin? Nein, Gott sei Dank nicht. Vollständigkeit zu
erwarten, wäre ohnehin vermessen.
Der Umzug des Wochenmarkts in Porto Maurizio vom
Domplatz in die Via Cascione lag wohl schon nach der Drucklegung. Das „Agrodolce" in Oneglia hat seinen Michelin-Stern allerdings nicht erst seit gestern. Sibylle Geiers Ligurienführer ist eben auch ein „handbuch für individuelles entdecken".
Schön,
dass eine Trennung wie Hol-zofen (Seite 102) die Ausnahme bleibt. Scheinbar
leistet man sich bei Reise-Now-How nicht nur ein Lektorat, sondern auch noch
Korrektoren. Wollen wir nicht pingelig sein und uns lieber an den Fotos freuen, die mal nicht die immer gleichen Motive zeigen. Das Titelfoto aus dem Garten der Villa Durazzo in Albisola Marina macht richtig Lust darauf, mal hinzufahren.
Der gute alte Reiseführer lebt, allen Unkenrufen zum Trotz.